Blobspace

Blobspace ist ein speziell reservierter Teil der Datenebene einer Blockchain (blockchain), der für die Speicherung großer, kurzlebiger Datenobjekte – sogenannter Blobs – vorgesehen ist, die typischerweise mit Off-Chain- oder Rollup-Transaktionsdaten verbunden sind.

Definition

Blobspace ist ein speziell reservierter Teil der Datenebene einer Blockchain (blockchain), der für die Speicherung großer, kurzlebiger Datenobjekte – sogenannter Blobs – vorgesehen ist, die typischerweise mit Off-Chain- oder Rollup-Transaktionsdaten verbunden sind. Als Systemkomponente trennt Blobspace Daten mit hohem Volumen und geringer Beständigkeit von der kanonischen Ausführungs- und Zustands­speicherung. So wird eine spezialisierte Behandlung von Datenverfügbarkeit, Verifizierung und Lebenszyklus ermöglicht, die sich von den üblichen On-Chain-Transaktionsdaten unterscheidet.

In einfachen Worten

Blobspace ist ein spezieller Bereich in einer Blockchain (blockchain), der dafür ausgelegt ist, große Mengen temporärer Daten – sogenannte Blobs – zu speichern, die mit Transaktionen verknüpft sind, aber nicht Teil des langfristigen Hauptzustands bleiben. Dadurch kann das Netzwerk diese umfangreichen Daten anders behandeln als normale Transaktionsdaten, insbesondere in Bezug auf Verfügbarkeit und Speicherbedarf.

Kontext und Verwendung

Blobspace wird vor allem im Zusammenhang mit Skalierungsarchitekturen diskutiert, die auf externe Ausführungsumgebungen wie Rollups setzen und starke Garantien für Datenverfügbarkeit benötigen, ohne den Kernzustand der Chain dauerhaft zu vergrößern. Der Begriff taucht in Protokollspezifikationen, Client-Implementierungen und in der Forschung zu Sharding auf, wo Nodes koordiniert Blob-Daten getrennt von traditionellen Blockinhalten speichern, weiterleiten und verifizieren, während die zugehörigen Commitments weiterhin auf der Basis-Chain verankert werden.

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